Time-To-Market: FTTx Komplexität reduzieren bei Bau, Betrieb und Vermarktung

mpauen

December 20, 2024

Zielkonflikte: Spannungsfeld zwischen Technik und Vertrieb

Um möglichst schnell Umsätze zu generieren, müssen Anschlüsse “sofort” aktiviert werden.

Um langfristig einen reibungsfreien Betrieb sicherzustellen, müssen Anschlüsse akurat dokumentiert werden.

 

Der adressierbare Markt und die Verfügbarkeit zeigen – im Vergleich mit anderen europäischen Ländern – , dass Time-To-Market in Deutschland optimierungsbedürftig ist.

Die Herausforderung Bau

Datentopologien sind komplex

Komplexe Hierarchien in den Gebäude- und Liegenschaftsstrukturen erhöhen die Komplexität maximal:

 

Komplexe Datenstrukturen führen bei falscher Modellierung zu komplexen Prozessen und vielen Sonderfällen.

Die Herausforderung Vermarktung

Vertrieb benötigt Adress-scharfen Ausbauzustand

Die Vermarktungssicht auf die Ausbaugebiete/Gebäude/Liegenschaften haben ähnliche Fragen, aber mit anderen Auswirkungen:

Unterschiedliche „führende Systeme“ in den Business Units der Provider müssen abgeglichene Datenbasen und abgeglichene Prozesse besitzen.

Die Herausforderung Aktivierung

Aktivierung benötigt mit der Home-ID eine kongruent abgeglichene Datenbasis

Spätestens bei der Aktivierung stellen sich Fragen, die häufig nur aus mehreren Datenquellen des Service Providers beantwortet werden können:

Unterschiedliche Dienstleister mit unterschiedlichen Prozessen in den verschiedenen Phasen bisher erschweren den Datenabgleich um so mehr.

Die Herausforderung Partner und Dienstleister

Wer darf wann was sehen und verändern?

Das Einbinden von 3rd Party Dienstleistern stellt große Anforderungen an den Datenschutz und die Robustheit der Prozesse:

Der Verwaltungsaufwand zur Gewährleistung des Datenschutzes und der Datenintegration kann zum Overkill werden.

Schlussfolgerungen

1. Prozesse sind Successfactor

Eine umfassende Prozessmodellierung des Service Providers muss die Steuerung der beteiligten 3rd Parties von Vermarktung über Bau, Anschaltung und Lifecycle Management einschließen.

2. Rollen und Tools sind Successfactor

Es ist Flexibilität bei der Einbindung der 3rd Parties nötig, um in kürzester Zeit Rollen und Rechte anpassen zu können, oder völlig ohne solche Anpassungen auszukommen.

3. Systemintegration ist Successfactor

Es muss für die Netzinfrastruktur ein führendes System definiert werden, welches eine optimale Integration in die Prozesslandschaft erlaubt: Kernprozesse müssen in einem System zusammengeführt werden.

Mehrwerte darüber hinaus

Warum die Betrachtung der User Stories nicht nach der Anschaltung enden sollte

 

Lifecycle Management auf POP/NE3/NE4 Ebene muss nicht nur Entstörung oder Firmware Update bedeuten

Warum kann PERK helfen?

Mehrwerte findet man dort, wo man denkt, man sei fertig.

 


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